Teilnahme von Botschafter Iwama an der Eröffnung der Ausstellung „Completed X Contemporary: Resonances to the Broken Collection“ in Schloss Loosdorf und Empfang zur Feier der Ausstellung (30. Mai und 9. Juni 2026)

2026/6/11

1.  Am 30. Mai nahmen Botschafter Iwama und seine Frau an der Eröffnung der Sonderausstellung „Completed X Contemporary: Resonances to the Broken Collection“ auf Schloss Loosdorf teil.  
 

Diese Sonderausstellung präsentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojekt der Universität für angewandte Kunst Wien, das mit Unterstützung des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF von 2023 bis 2026 durchgeführt wurde. Gezeigt werden Werke, die von der Scherbensammlung, allen voran den Imari-Porzellan Stücken, die sich im Besitz von Schloss Loosdorf befinden, inspiriert sind. Die Besucher erhielten persönliche Erklärungen zu den Werken von den anwesenden Künstlern verschiedener Nationalitäten und genossen das Zusammenspiel von Porzellanscherben – darunter japanisches Imari-Porzellan - und moderner Kunst. 
 

In seiner Ansprache begrüßte Botschafter Iwama die Förderung des japanisch-österreichischen Kulturaustausches auf Schloss Loosdorf, die durch das von Prof. Machiko Hoshina geleitete Projekt zur Revitalisierung der Alt-Imari-Porzellansammlung (ROIP) angeregt wurde und dankte der Universität für angewandte Kunst Wien und allen am Projekt beteiligten Personen.  


  
 

 

2.  Anlässlich des Österreichbesuchs von Prof. Machiko Hoshina, Vorsitzende des Projektes ROIP (Reviving Old Imari Collection Project) und ihrer Gruppe luden Botschafter Iwama und seine Frau am 9. Juni zu einem Empfang zur Feier der Sonderausstellung auf Schloss Loosdorf. Neben der Leiterin des Forschungsprojektes der Universität für angewandte Kunst Wien, emer. o.Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist und dem Schlossherrn von Schloss Loosdorf, Gabriel Piatti, versammelten sich beim Empfang all jene Personen, die an der Untersuchung, Restaurierung und Erforschung der Scherbensammlung auf Schloss Loosdorf mitgewirkt haben.
 

In seiner Ansprache unterstrich Botschafter Iwama die Bedeutung, dass die in Vergessenheit geratenen Porzellanscherben dank der Zusammenarbeit zwischen Japan und Österreich wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt sind und durch das Künstlerteam um Prof. Dr. Krist zu einem neuen zukunftsorientierten Kunstwerk umgestaltet wurden. Gleichzeitig würdigte er die bisherigen Bemühungen von ROIP-Vertreterin Prof. Hoshina und der Familie Piatti und begrüßte die Tatsache, dass die Beziehungen zwischen Japan und Österreich durch das Projekt zur Restaurierung der Porzellansammlung auf vielfältige Weise vertieft werden konnten.