Vergangene Veranstaltungen

 

10.-16.12.2009

Edo-Kultur und Edo-Schrift-Vorführung von Unokichi Tachibana

 

Das Japanische Informations- und Kulturzentrum zeigte eine Ausstellung mit Werken von Unokichi Tachibana, dem Meister-Kalligrafen für Schriften im Edo-Stil und yosemoji. Er lernte bei Ukon Tachibana, dem Oberhaupt der Tachibana-Schule, die Kunst des Schreibens im traditionellen "Tachibana-Yose-Stil". 1969 wurde er als Meister der Überlieferung des „Tachibana-Yose-Stils“ anerkannt und erhielt den Künstlernamen „Unokichi Tachibana“. Heute fertigt der Künstler neben Plakaten für das National Theatre (Theater für traditionelle Bühnenkünste und Musik) und die National Engei Hall (Theater für Kabarett und diverse Unterhaltungskünste) unter anderem Votivkarten, Holzschilder, Glücksbringer für Tempeln und Schreine sowie Holzschnitte an. In der Ausstellung präsentierte er eine Auswahl seiner Werke, die die bürgerliche Kultur der Edo-Zeit widerspiegeln. Von 14. bis 16. Dezember hatten Besucher des Kulturzentrums die Möglichkeit, Unokichi Tachibana beim Schreiben zuzusehen und einen selbstgewählten Schriftzug als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

 

Unokichi Tachibana Unokichi Tachibana mit Besuchern des Kulturzentrums Unokichi Tachibana mit Besuchern des Kulturzentrums

 

 

02.10.2009

„Die Macht der Stimme“ – Joruri-Epengesang aus dem japanischen Bunraku-Theater

 

Eindrucksvoll demonstrierte das Ensemble Koden-no-Kai, vier Mitglieder des Bunraku-Nationaltheaters Osaka, die Macht der Stimme am 2. Oktober 2009 im Festsaal der Japanischen Botschaft in einer konzertanten Aufführung des dramatischen Epengesangs mit Lautenbegleitung aus dem japanischen Bunraku-Figurentheater.

 

Das Bunraku-Theater entstand Ende des 17. Jahrhunderts in Westjapan, wo sich zu jener Zeit erstmals eine städtisch-bürgerliche Kultur entwickelte. Die drei Komponenten dieser Bühnenkunst sind das Puppenspiel – bis zu 120 cm große Figuren werden jeweils von drei Spielern geführt –, das epische Drama und der musikalische Erzählvortrag eines Sänger-Rezitators, der von einem zweiten Musiker auf der 3-saitigen Shamisen begleitet wird. Der Sänger-Rezitator stellt alle Dialoge aus der Perspektive sämtlicher Figuren sowie die kommentierenden Passagen stimmlich dar und gibt die Interpretation einer Szene vor. Die Puppenspieler haben sich dem Tempo seines Vortrags anzupassen. So wird der Erzählvortrag auch gerne ohne Puppenspiel konzertant aufgeführt.

 

Nach einer Einführung durch Heinz-Dieter Reese (Japanisches Kulturinstitut Köln), der auch für das ausführliche Programmheft und die deutschen Übertitel verantwortlich zeichnete, trugen zunächst Yasutayu Toyotake (Rezitation) und Ryoji Toyozawa (Shamisen) den Beginn der 3. Szene, sodann Chitosedayu Takemoto (Rezitation) und Tomisuke Toyozawa (Shamisen) den Hauptteil der 3. Szene aus dem 4. Akt des Historiendramas Sugawara denju tenarai kagami (Überlieferungen des Sugawara Michizane – Ein Spiegel der Schreibkunst) vor. Die rund 70 anwesenden Zuhörer zeigten sich beeindruckt vom stimmgewaltigen Vortrag und berührt von der erzählten Geschichte, die auf historischen Ereignissen um das Jahr 900 am japanischen Kaiserhof basiert.

 

Für die Europa-Tournee 2009, die das Ensemble Koden-no-Kai neben Wien auch in die Tschechische Republik und nach Deutschland führt, ist Chitosedayu Takemoto vom Bunkacho (Agency for Cultural Affairs) zum Kulturbotschafter Japans ernannt worden.

 

Yasutayu Toyotake (Rezitation) und Ryoji Toyozawa (Shamisen)

Chitosedayu Takemoto (Rezitation) und Tomisuke Toyozawa (Shamisen)

 

 

 

28.09.- 02.10.2009

12. Kalligrafie Ausstellung der Shodo Geijutsu-in

 

Zum 12. Mal in Folge präsentierte die Shodo Geijutsu-in, eine renommierte Kalligrafie Schule in Japan, Werke ihrer Mitglieder im Japanischen Informations- und Kulturzentrum. Zudem hielt Seijiro Taniwaki, Leiter der Filiale der Shodo Geijutsu-in in Kochi, gemeinsam mit Kollegen am 01. und 02. Oktober Kalligrafie Workshops ab. Die Workshops erfreuten sich regen Zuspruchs und die Teilnehmer übten unter Anleitung der japanischen Lehrer mit großem Fleiß und Enthusiasmus.  

 

Kalligrafielehrer Seijiro Taniwaki

Kalligrafie Workshop im Japanischen Kulturzentrum

Korrekturen durch Seijiro Taniwaki

 

 

 

28.+ 29.09.2009

Kataezome Workshop mit Fusa Sakamoto

 

Bereits zum 3. Mal fand im Japanischen Informations- und Kulturzentrum ein Kataezome Workshop unter Leitung der japanischen Künstlerin Fusa Sakamoto statt. Zu Beginn gab die Workshopleiterin eine Einführung in die Geschichte des japanischen Schablonendrucks. Im Laufe des Workshops konnten die Teilnehmer selbst kleinformatige Drucke nach bereitgestellten Schablonen anfertigen.

 

Am ersten Tag wurden die Schablonen auf die aus Washi gefertigten Postkarten aufgebracht und mit einer speziellen Paste eingestrichen. Nachdem die Vorlagen vorsichtig wieder abgezogen waren, mussten die Karten trocknen ehe die Farbe aufgetragen werden konnte.

 

Nachdem die Postkarten über Nacht vollständig getrocknet waren, wurden am zweiten Tag des Workshops die Drucke in Wasser gelegt um die Paste aufzuweichen. In der Zwischenzeit gab Frau Sakamoto ausführliche Erklärungen zur Herstellungstechnik und den verwendeten Materialen beim Kataezome. Zum Schluss wurden die Postkarten sorgfältig abgewaschen und getrocknet und jeder Kursteilnehmer freute sich über ein gelungenes Kunstwerk.

    

 

Kataezome Workshop

Kataezome Workshop

Kataezome Workshop

 

 

 

23.09.2009

Kimono Show

 

Der Wienbesuch des Hair Dresser's Japan Kimono Teams ermöglichte die erste Kimono Show in den Räumlichkeiten der Japanischen Botschaft. Zu Beginn begrüßte der Direktor des Japanischen Informations- und Kulturzentrums die Gäste. Danach bedankte sich Yuko Okuma, die Obfrau des Hair Dresser's Japan Kimono Teams, für die Möglichkeit im Rahmen des Japan-Österreich Jahres 2009 eine Kimono Show in Österreich zu zeigen und damit dem österreichischen Publikum einen wichtigen Teil der Schönheit traditioneller Kultur aus Japan näher bringen zu dürfen.

 

Zum Auftakt der Show traten Models in traditionellen Kimonos unterschiedlicher Stile auf. Es folgte eine Präsentation von Kimonos, die in Japan zu traditionellen Feierlichkeiten getragen werden, wie beispielsweise dem Shichi-Go-San Fest, bei dem um Gesundheit und eine glückliche Zukunft für Kinder gebetet wird. Weiters wurden leichte Baumwollkimonos für den Sommer, sogenannte Yukata, und Kimonos für unverheiratete Frauen, Furisode genannt, gezeigt. Auch eine Demonstration des kunstvollen Bindens des Obi (Kimono Gürtel) sowie das Hochstecken der Haare zu einer traditionellen Kimono-Frisur durften nicht fehlen. Den Höhepunkt der Show bildete der Auftritt eines Brautpaares im traditionellen Hochzeitsgewand. Zum Abschluss traten nochmals alle Models gemeinsam auf.  

  

 

 

 

 

12.+13.09.2009

Teezeremonie mit Kobori Sojitsu, 13. Großmeister der Enshu Schule

 

Der 13. Großmeister der Enshu Schule Kobori Sojitsu und weitere 30 Mitglieder der Teeschule besuchten von 09. bis 15. September Wien. Die Enshu Schule zählt zu den ältesten Teeschulen Japans und hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert. Ihr Gründer Kobori Enshu war Feudalherr, Teemeister, Dichter, Kalligraf und Architekt in einer Person. Seine vielseitige Begabung erlaubte es ihm neue Elemente in die Teezeremonie aufzunehmen und seinen eigenen Stil zu finden, der als kireisabi oder ästhetische Schlichtheit bezeichnet wird.

 

Bei anfänglich bedecktem Himmel hielt der 13. Großmeister am 12. September eine Teezeremonie im Teehaus des Setagaya Parks in Wien Döbling ab, die von Herrn Botschafter Tanaka begleitend erklärt wurde. Zu den Ehrengästen zählte auch der Bezirksvorsteher des 19. Wiener Gemeindebezirks Adolf Tiller, den eine enge Freundschaft mit Japan verbindet. Im Laufe der Vorführung bereiteten die Mitglieder der Enshu Schule Tee und Süßigkeiten für die Anwesenden zu. Wegen des großen Zustroms fanden nicht alle Besucher Platz im Teehaus, doch auch außerhalb des Teehauses wurde allen Gästen Tee serviert.

 

Am folgenden Tag öffnete das Museum für Völkerkunde seine Tore für die Enshu Schule. Über 130 interessierte Personen fanden sich ein, um der Teezeremonie des 13. Großmeisters beizuwohnen und seinen Erläuterungen zu zu hören. Die Besucher erfuhren Näheres über die tiefere Bedeutung der Teezeremonie und die Besonderheiten der Enshu Schule. Selbstverständlich bot sich auch hier die Gelegenheit den grünen Tee zu verkosten. In ersten Reaktionen nach der Veranstaltung zeigte sich das österreichische Publikum tief beeindruckt von der japanischen Teekunst.

 

v.l. Botschafter Akio Tanaka, Kobori Sojitsu, Takahashi Soman, Bezirksvorsteher Adolf Tiller

Kobori Sojitsu, 13. Großmeister der Enshu Schule

Teezeremonie im Museum für Völkerkunde

 

 

 

09.09.2009

Enthüllungszeremonie des Hiroshima-Friedensdenkmals

 

Am 9. September enthüllte der Bezirksvorsteher Franz Prokop in einer feierlichen Zeremonie vor dem Amtshaus des 16. Bezirks einen Gedenkstein in Erinnerung an den Atombombenabwurf über der japanischen Stadt Hiroshima. Unter den Ehrengästen befand sich auch der Botschafter von Japan Akio Tanaka.

 

Die Initiative zu diesem Friedensdenkmal geht auf den früheren Botschafter Österreichs in Japan Peter Moser zurück, der sich bei einem Besuch in Hiroshima tief beeindruckt von dem Jugendroman "Sadako will leben" zeigte. Es war sein Wunsch ein Mahnmal für den Weltfrieden für spätere Generationen zu hinterlassen. Basierend auf der Geschichte des Mädchens Sadako, das unter einer Strahlenvergiftung litt, veröffentlichte auch der österreichische Jugendschriftsteller aus Ottakring Karl Bruckner 1961 ein gleichnamiges Jugendbuch. Dank der Unterstützung der Stadt Hiroshima, des 16. Wiener Gemeindebezirks, der Hiroshima-Österreich Gesellschaft, der NIPPON Österreichisch-Japanischen Gesellschaft u.v.m. gelang es nun dieses Projekt zu verwirklichen.   

 

Hiroshima Friedensmonument

(v.l.) Bürgermeister von Hiroshima Yasumaro Yoshinaka, Bezirksvorsteher Franz Prokop, Bürgermeister Michael Häupl, Botschafter Akio Tanaka

Hiroshima Friedensmonument

 

 

 

07.09.2009

Konzert mit traditioneller japanischer Musik - Gedenkkonzert anlässlich der Enthüllung des Hiroshima-Friedensdenkmals

 

Aus Anlass der Enthüllung des Hiroshima-Friedensdenkmals in Wien-Ottakring am 9. September 2009 fand im Festsaal der Japanischen Botschaft am 07. September ein Gedenkkonzert mit traditioneller japanischer Musik statt. Zu Beginn des Konzerts begrüßte der Direktor des Japanischen Informations- und Kulturzentrums Tomonobu Hori die Gäste. In seiner Rede äußerte er die Hoffnung, dass der Wunsch des Japanischen Volkes, als einziges Opfer eines Atombombenabwurfs, nach ewigem Frieden mit Hilfe der traditionellen Musik auch auf die Österreicher übergehen möge. Im Anschluss erläuterte Herr Ikkan Fukuhara, einer der Interpreten, die traditionelle japanische Musik (Gagaku) und ihre Instrumente (Flöte, Biwa, Koto).

 

Den Auftakt des Konzerts bildete das Stück "Rokudan no shirabe" vorgetragen von Ikkan Fukuhara (Flöte) und Kimie Sakaki (Koto), gefolgt von zwei Flöten-Soli "Kojo no tsuki" und "Yamazakura no uta". Danach spielte Yuriko Ono auf der Biwa das Stück "Ogi no mato" und im Anschluss Kimie Sakaki "Gaku". Izumi Kimoto beeindruckte die Gäste mit zwei Gagaku Gesangsolos "Anata kara anata e" und "Etenraku". Der gemeinsame Auftritt aller Musiker mit dem Stück "Sen no tsuru" bildete den Abschluss des Konzerts, das beim Publikum auf großes Interesse stieß und tiefen Eindruck hinterließ.

 

 

 

 

03.+04.08.2009

The Little Singers of Takarazuka

 

Am 3. und 4. August war der japanische Jugend- und Kinderchor "The Little Singers of Takarazuka" zu Gast in Wien. Auf Einladung der Präsidentin des Beethoven Center Vienna, Susanne Rittenauer, konzertierte der Chor im Hof des Eroica Hauses sowie im benachbarten Bezirksmuseum. Unter den Anwesenden befanden sich der Bezirksvorsteher des 19. Wiener Gemeindebezirks Adolf Tiller sowie S.E. Botschatfter Akio Tanaka. Besonders begeistert zeigte sich das Publikum über die Interpretation von Beethovens Ode an die Freude.
 

Am folgenden Tag besuchte der Chor den 9. Bezirk, den seit nun mehr 15 Jahren ein Freundschaftsvertrag mit der Stadt Takarazuka in Japan verbindet. Im Beisein von Bezirksvorsteherin Martina Malyar und des japanischen Botschafters, sowie zahlreicher Mitglieder der Bezirksvertretung gaben "The Little Singers of Takarazuka" ein Konzert im Schubert Geburtshaus. Mit japanischen Liedern und der Darbietung des Liedes "Wien, Wien nur du allein" auf Japanisch bezauberten sie die Zuhörer. Die Buben und Mädchen des Chores nehmen unvergessliche Erinnerungen an die Musikstadt Wien mit nach Hause. 

 

 

 

 

 

16.07.-18.10.2009

Art Brut aus Japan

 

Am 15. Juli wurde im Kunst Haus Wien in Anwesenheit von S.E. Botschafter Akio Tanka die Ausstellung "Art Brut aus Japan" eröffnet, die erstmals in Österreich die Werke von 15 japanischen Art Brut Künstlern zeigt. Die Initiative zur ersten internationalen Ausstellung dieser Kunstwerke in Lausanne und nun in Wien geht auf Kengo Kitaoka, Präsident des Borderless Art Museums NO-MA in der Präfektur Shiga, zurück. Die 15 autodidaktischen Künstler stehen auch auf Grund psychischer Erkrankungen abseits der akademischen Kunstausbildung und deren Bewertungskriterien. Ihre Arbeiten sind einzigartig und berühren den Betrachter tief.

Die Ausstellung ist noch bis 18. Oktober im Kunst Haus Wien zu sehen!

 

© KUNST HAUS WIEN, Foto: Wolfgang Simlinger © KUNST HAUS WIEN, Foto: Wolfgang Simlinger © KUNST HAUS WIEN, Foto: Wolfgang Simlinger

 

 

 

09.-19.06.2009

"Kanaderu" - Japanische Traditionelle und Zeitgenössische Kunst

 

Unter dem Titel "Kanaderu" präsentierten die in Wien lebende japanische Textilkünstlerin Kyoko Adaniya-Baier sowie die aus Japan angereisten Maler Michiko Moriya und Shoryu Hatoba japanische Kunst und Malerei im Japanischen Informations- und Kulturzentrum. Zur Eröffnung sprach der Direktor des Kulturzentrums Tomonobu Hori. Die etwa 100 Gäste erfreuten sich nicht nur an den Kunstwerken sondern kamen auch in den Genuss einer musikalischen Darbietung auf der Koto und einer Haiku-Lesung.

 

   

 

 

03.-05.06.2009

Kumihimo Workshops mit Hoko Tokoro

 

Unter Kumihimo versteht man die Kunst des Seidenschnurflechtens, wie sie in Japan bereits seit dem 7. Jahrhundert überliefert ist. Aus bunten Seidenfäden werden kunstvolle Schnüre geflochten, die einst wichtiger Bestandteil der Samurai Rüstungen waren und heute zum Binden des Obi über dem Kimono Verwendung finden.

 

Bereits zu einer lieb gewonnenen Tradition haben sich die alljährlichen Kumihimo-Workshops von Meisterin Hoko Tokoro entwickelt, bei denen Gäste des Japanischen Informations- und Kulturzentrums heuer bereits zum 20. Mal die Möglichkeit hatten, diese traditionelle Kunst zu erlernen bzw. in den Vorjahren erworbene Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Neben Kursen für Erwachsene gab es auch in diesem Jahr Workshops für Schulklassen, die sich bei den Kindern großer Beliebtheit erfreuten.  

 

 

 

 

28.+29.05.2009

Ikebana Ausstellung der Misho Schule in Wien

 

Am 28. und 29. Mai bot sich die seltene Gelegenheit traditionelle japanische Blumensteckkunst der Misho Schule in Wien zu sehen. Unter der Leitung von Meister Shigeho Azuma, dem Präsidenten der Kyoto Gruppe der Misho Schule, zeigten rund 20 Mitglieder derselben ihr Können.

Die Besucher bewunderten nicht nur die eindrucksvollen Gestecke im klassischen Kakubana-Stil, sondern auch die überwiegend traditionellen Blumengefäße aus Bambus, die die Gruppe eigens aus Japan mitbrachte.

 

         

 

 

23.04.2009

8. Kirschenhainfest auf der Donauinsel

 

Anlässlich des 1000-Jahr-Jubiläums Österreichs 1996 haben japanische Partnergemeinden von Wiener Bezirken der Stadt Wien 1000 Kirschbäume als Symbol der österreichisch-japanischen Freundschaft geschenkt. Im Jahr 2002 wurden die letzten Kirschbäume im Kirschenhain auf der Donauinsel eingepflanzt, wo seither alljährlich das Kirschenhainfest gefeiert wird.

 

In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Besucher bei diesem Fest der Begegnung japanischer und österreichischer Kultur ständig und so konnte 2009 ein neuer Rekord von 1450 Besuchern verzeichnet werden. Das Kirschenhainfest wurde von Herrn Bezirksvorsteher Lehner, Herrn Forstamtsdirektor Januskovecz und S.E. Herrn Botschafter Tanaka eröffnet. Ein attraktives Veranstaltungsprogramm wie musikalische und tänzerische Darbietungen japanischer und österreichischer Schüler, Demonstrationen japanischer Kampfkünste wie Kyudo und Aikido, japanische Teezeremonie und eine Vielzahl an Workshops angefangen von Papierfalten über Kalligrafie und Mangazeichnen sorgten für die Unterhaltung der Festgäste.

 

In einer feierlichen Zeremonie wurde erneut ein japanischer Kirschbaum gepflanzt, der symbolisch für das 140-jährige Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Österreich steht.

 

Baumpflanzung durch Forstamtsdirektor Januskovecz, S.E. Botschafter Tanaka und Bezirksvorsteher Lehner (v.li.) Tanz von Schülern der Japanischen Schule

Kyudo Vorführung

 

 

 

01.04.2009

Ikebana Ausstellung der Gruppe Ikebana 20 unter der Leitung von Prof. Sachiko Schmid

 

Bereits zum 11. Mal präsentierte die Gruppe „Ikebana 20“ unter der Leitung von Frau Professor Sachiko Schmid in den Räumlichkeiten des Japanischen Informations- und Kulturzentrums ihre Ikebana-Ausstellung. Das Thema der diesjährigen Schau bildete das 140-jährige Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Österreich. Für ihre kunstvollen Kreationen ließen sich die Ausstellenden von den Farben Rot und Weiß, wie sie in den Nationalflaggen beider Länder vertreten sind, inspirieren.

 

Die Blumengestecke fanden großen Anklang bei den rund 150 Gästen, die zur Eröffnung der Ausstellung am 01. April kamen. Zu den Anwesenden zählte auch S.E. Herr Botschafter Akio Tanaka, der die Begrüßung vornahm. Weitere Redner an diesem Abend waren Herr Mag. Walter Schuster, Direktor der VHS Brigittenau und Frau Prof. Sachiko Schmid, Leiterin der Gruppe "Ikebana 20".

 

 

 

 

 

16.03.2009

Konzert für Koto und Shakuhachi mit Eriko Kumazawa und Hiroshi Yonezawa

 

Am 16. März 2009 gastierten die beiden Musiker Eriko Kumazawa und Hiroshi Yonezawa in Wien. Bei ihrem Konzert in der Japanischen Botschaft präsentierten sie sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Kompositionen für Koto (japanische Zither) und Shakuhachi (japanische Bambusflöte). Der große Besucherandrang von über 80 Gästen spiegelte das Interesse des österreichischen Publikums an den traditionellen japanischen Instrumenten wider.

 

Zu Beginn begrüßte S.E. Botschafter Akio Tanaka das Publikum und stellte die Musiker vor. Die Gäste genossen sichtlich die folgenden Erklärungen von Hiroshi Yonezawa zum Inhalt der einzelnen Musikstücke. Aus Anlass des Japan-Österreich-Jahres 2009 gelangten zwei Werke des japanischen Komponisten Yuki Morimoto zur Aufführung. Herr Morimoto lebt und arbeitet in Wien und Japan und schrieb eigens für das Jubiläumsjahr das Stück "Die Krähe I".

 

Details zum Konzertprogramm

 

Eriko Kumazawa (Koto) und Hiroshi Yonezawa (Shakuhachi)Eriko Kumazawa (Koto) und Hiroshi Yonezawa (Shakuhachi)